Phänomenologie

Raum-, Ort- und Feldphänomene lassen sich am besten mit einem phänomenologischen Ansatz verstehen, der zu unvoreingenommen Erfahrungen jenseits von festgefahrenen Theoriemodellen einlädt. Dazu trägt insbesondere die von Hermann Schmitz begründete Neue Phänomenologie bei. Diese Phänomenologie beinhaltet ein umfassendes philosophisches Modell, in dem Raum-, Ort- und Feldbegriffe eine zentrale Rolle spielen. Wichtig ist dem phänomenologischen Ansatz vorallem, die in der westlichen Philosophie vorherrschende Innenwelthypothese (Introjektionismus) zu überwinden, die davon ausgeht, dass Gefühle nur in der Innenwelt eines psychischen Systems konstruiert werden. Die Neue Phänomenologie geht demgegenüber davon aus, dass Gefühle sich auch in Räumen und Orten atmosphärisch ergießen können.