Feldphilosophie
Der feldphilosophische Ansatz geht über die Substanz- und Ereignisphilosophie hinaus, da er sowohl Raum als auch Zeit als im Feld befindlich betrachtet. D.h. in der Feldphilosophie wird weder vorzeitig in Richtung Raum noch in Richtung Zeit abstrahiert, sondern das Feld als erlebbares Feldphänomen in seiner Ganzheit angenommen und am eigenen Leib spürbar erlebbar betrachtet. Im Westen kann sowohl die Struktur bei Heinrich Rombach, wie auch die Atmosphäre bei Hermann Schmitz als feldphilosopischer Ansatz betrachtet werden. In der westlichen Systemtheorie ist ein feldphilosophischer Ansatz nur durch ein explizit topologisches Systemmodell vorstellbar, das sich sowohl von operativen (autopoietischen) wie auch herkömmlich netzartigen (retiven) Sytemmodellen wegen den "gefüllten Zwischenräumen" wesentlich unterscheidet.